Elisabeth-Stiftung

Aktuelles

Wir gratulieren unseren staatlich anerkannten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten

An der Bildungsstätte für Sozialwesen der Elisabeth-Stiftung des DRK in Birkenfeld haben 24 Schüler ihre Ausbildung zu staatlich anerkannten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten erfolgreich abgeschlossen.

Ergotherapeuten führen kranke und behinderte Menschen zu einem hohen Grad von Gesundung und Selbstständigkeit und helfen ihnen, ihren sozialen, persönlichen und häuslichen Aufgaben nachzukommen und somit am Leben in optimaler Weise teilzunehmen. Mit diesem Abschluss stehen viele Türen offen, denn die Ausbildung ist eine gute Basis für eine erfolgreiche Berufstätigkeit in Deutschland und über Ländergrenzen hinweg.
In der Ausbildung erwerben die Schülerinnen und Schüler medizinische, psychologische, pädagogisch-soziologische Kenntnisse, sowie handwerklich-gestalterische Fähigkeiten und erlernen verschiedene ergotherapeutische Behandlungsverfahren. Ergänzend dazu werden sie durch die Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit bestens auf ihre berufliche Rolle vorbereitet.
Außerdem bietet die Schule in Kooperation mit der Hochschule Trier einen Bachelorstudiengang Ergotherapie an. Das duale ausbildungsintegrierte Studium hat zum Ziel, berufsbezogene methodische Kompetenzen mit wissenschaftlichen Grundlagen zu verbinden. Die Studierenden haben so die Möglichkeit zu einem berufsqualifizierenden wie auch akademischen Abschluss.
Im Rahmen einer Abschlussfeier mit Angehörigen und Lehrkräften überreichte die Schulleiterin Christine Tholey-Martens die Urkunden und die Prüfungszeugnisse. Die Jahrgangsbesten Mirijam Kreusel und Philipp Müller zeichnete sie mit einem Buchgeschenk aus.

Der neue Kurs beginnt am 06. August 2018.
Interessenten für den Kurs 2019/22 können sich ab sofort bewerben:
Elisabeth-Stiftung des DRK
Bildungsstätte für Sozialwesen
Walter-Bleicker-Platz
55765 Birkenfeld
Tel. 06782/18-1575
Informationsmaterial zur Ausbildung und ein Bewerbungsbogen sind unter der gleichen Adresse oder hier erhältlich.

Am 7. Februar 2019 wird wieder ein Informationstag an der Schule stattfinden.

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Neues Projekt: Job-Manufaktur, Kunst und Gestaltung als Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Jobcenter Landkreis Birkenfeld und Jacob Bengel Stiftung möchte die Elisabeth-Stiftung des DRK mit dem neuen Projekt „Job-Manufaktur“ besonders benachteiligten Personengruppen wieder eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben erschließen. Die Verknüpfung kreativer fachpraktischer Tätigkeiten aus dem Edelstein- und Schmuckbereich mit kaufmännischen und handwerklichen Elementen eines Echtbetriebes soll neue Wege der Integration eröffnen und den Teilnehmern das Gefühl der echten Teilhabe geben.

Finanziell gefördert wird das Projekt aus Landesmitteln, durch das Jobcenter, den Landkreis Birkenfeld sowie aus Bundesmitteln (im Rahmen der „Sozialen Teilhabe“).

Ziel des Projektes ist die Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt durch Beseitigung bzw. Minimierung von Vermittlungshemmnissen bzw. der Übergang in ein nachhaltiges Beschäftigungsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Dies soll durch eine Dreistufigkeit des zwölfmonatigen Konzeptes erreicht werden: Förderung und Stärkung der persönlichen Fähigkeiten (zwei Monate), Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis im Rahmen der Bundesförderung „Soziale Teilhabe“ (vier Monate), Übergang in eine nah am Markt orientierte Beschäftigung im Rahmen „Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV)“ (sechs Monate).
Dabei baut das Projekt auf einer durchgehenden fachpraktischen Anleitung und intensiven sozialpädagogischen Betreuung auf. In den einzelnen Phasen finden grundsätzlich sowohl Arbeiten im Projekt als auch dazu begleitend fortwährende bedarfsorientierte fachliche und persönliche Weiterbildung statt.

Im Bereich der Einsatz- und Qualifizierungsbereiche ist die Projektausgestaltung flexibel und wird an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Folgende Einsatzbereiche sind vorgesehen: – Pflege- und Restaurierungsarbeiten an Einrichtungen und Maschinen – Dokumentation und Archivierung von Exponaten sowie Verwaltung – Entwurf, Gestaltung und Herstellung von Schmuckstücken, Förderung des Kreativpotentials

Neben den Erwartungen für die arbeitslosen Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen wird das Projekt die Arbeit der Bengel Stiftung in dem Erhalt des historischen Erbes einer stadtprägenden Industrie unterstützen und helfen, wichtiges Wissen zu erhalten.
Im Rahmen des Projektes werden die Teilnehmer mit einmaligen Relikten der Idar-Obersteiner Industriegeschichte arbeiten. Der Projektansatz sieht daher zwingend die „handwerkliche Vorbereitung“ aber auch die Unterstützung der Persönlichkeits-entwicklung zu einem verantwortlichen Handeln für sich und dem anvertrauten Kulturgut vor.

Maximal 18 Teilnehmer können die zweimonatige Vorbereitungsphase absolvieren, bis zu zwölf motivierte und geeignete Teilnehmer können für die nachfolgenden Projektphasen zugelassen werden. Sie erhalten hierfür einen befristeten Arbeitsvertrag von der Elisabeth-Stiftung. Der zeitliche Umfang der Beschäftigung beträgt im Rahmen der „Sozialen Teilhabe“ i. d. R. 30 Stunden, während der dritten Projektphase wird die wöchentliche Arbeitszeit sukzessive auf die branchenübliche Arbeitszeit angehoben, um damit eine noch größere Nähe zum ersten Arbeitsmarkt herzustellen.

Zur Unterstützung des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt sind in allen Projektphasen Praktika bei Kooperationsbetrieben im Schmuck- und Metallwarenbereich wie auch in allen anderen Beschäftigungsbereichen möglich.

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Gefragte Fachkräfte können ins Berufsleben starten

29 Schülerinnen und Schüler haben die Ausbildung an der Fachschule für Altenpflege an der Elisabeth-Stiftung des DRK in Birkenfeld erfolgreich abgeschlossen und damit neben dem Berufsabschluss auch die Fachhochschulreife für ein Studium in Rheinland-Pfalz erworben. Nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung und Abschlussprüfung haben die meisten bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche und starten nun als gefragte Fachkräfte ins Berufsleben. Schulleiterin Christine Tholey-Martens überreichte die Zeugnisse und betonte in ihrer Abschlussrede im Hinblick auf die Reform der Pflegeausbildung: „Das Vorhandensein von Orientierungswissen und ein Wertegerüst basierend auf Selbstverantwortung und Nächstenliebe bilden den persönlichen Kompass zum Zurechtfinden und Aufbau einer eigenen Meinung in einer sich scheinbar immer schneller ändernden (Pflege)-Welt“.

Die Fachschule für Altenpflege vermittelt im Zusammenwirken mit den Trägern der praktischen Ausbildung, wie Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe, die Fähigkeiten, die zur ganzheitlichen Betreuung und Pflege alter Menschen erforderlich sind.

Altenpflegern obliegt die Unterstützung von hilfsbedürftigen älteren Menschen bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Anziehen. Mit ihrer Arbeit helfen sie den alten Menschen ihre selbstständige Lebensführung so lange wie möglich zu erhalten. Sie leiten sie zu Bewegungs- und Atemübungen an, wechseln Verbände und verabreichen Medikamente.

Anlässlich des hervorragenden Ausbildungsabschlusses überreichte Tholey-Martens ein Geschenk und eine Urkunde für “Ausgezeichnete Leistungen in der 3-jährigen Ausbildung Altenpflege für das Jahr 2018“ an .Joanna Arnold, Shirly Endres, Lara-Christin Erskine, Anna-Theresa Munroe und Evgenija Verhola.

Am 01. August 2018 beginnt die Ausbildung für einen neuen Kurs in der Altenpflege. Interessenten für den Kurs 2019/2022 können sich ab Januar 2019 wieder bewerben: Bildungsstätte für Sozialwesen an der Elisabeth-Stiftung des DRK
Walter-Bleicker-Platz
55765 Birkenfeld
Tel. 06782/18-1575
Informationsmaterial zur Ausbildung und ein Bewerbungsbogen sind unter der gleichen Adresse oder hier erhältlich.

Zehn frischgebackene Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer

An der Fachschule für Altenpflege der Elisabeth-Stiftung des DRK in Birkenfeld haben zehn Schülerinnen und Schüler die Prüfung zur Altenpflegehelferin und zum Altenpflegehelfer erfolgreich abgeschlossen.

Wer die Berufsreife erreicht und ein Jahr Erfahrung im ambulanten oder stationären Altenpflegebereich gesammelt hat, kann mit der einjährigen Ausbildung zum Altenpflegehelfer beginnen.

Die Absolventen haben die Möglichkeit, eine verkürzte zweijährige Ausbildung zum Altenpfleger anzuschließen oder als Altenpflegehelfer zu arbeiten.

Interessenten für 2019 können sich ab Januar bewerben:
Bildungsstätte für Sozialwesen an Elisabeth-Stiftung des DRK
Walter-Bleicker-Platz
55765 Birkenfeld
Tel. 06782/18-1575
Informationsmaterial zur Ausbildung und ein Bewerbungsbogen sind unter der gleichen Adresse oder hier erhältlich.

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Vernetzt. Flexibel. Individuell – Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation

Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Unter der Schirmherrschaft der Ehrenpräsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher widmete sich die Veranstaltung dem Leitgedanken: Vernetzt. Flexibel. Individuell. Rehabilitation und Teilhabe zukunftsfest gestalten.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der Berufsförderungswerke und ihres Bundes-verbandes war groß. Mit 80 Anmeldungen aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Zu den Gästen zählten zahlreiche Abgeordnete, die die Gelegenheit nutzen, sich über aktuelle Trends der beruflichen Rehabilitation, gute Beispiele der Zusammenarbeit mit Berufsförderungswerken und die Personalstrategien des renommierten Softwareunternehmens SAP u. a. zum Themen-feld Inklusion und Diversity zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In ihrer Begrüßung skizzierte die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer die künftigen Schwerpunktthemen des Verbandes und seiner Mitglieder und ging auf die verschiedenen Aktivitäten im Jubiläumsjahr ein. Neben den etablierten Themen wie die Zusammenarbeit mit Unternehmen verwies sie vor allem auf die guten Ansätze und großen Chancen des Bundes-programms „rehapro“. Hier sei die noch engere Vernetzung aller beteiligten Akteure gefragt, um eine zukunftsfähig Rehabilitation zu gestalten. „Gemeinsam wollen wir daran mitarbeiten, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, so die Botschaft von Dr. Susanne Gebauer.

Den Stellenwert von „rehapro“ betonte auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme in ihrem Grußwort. Außerdem nutzte die Politikerin die Gelegenheit, die erfolgreiche und wichtige Arbeit der Berufsförderungs-werke in den vergangenen 50 Jahren zu würdigen. Die BFW hätten einen wesentlichen Grundstein für das System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland gelegt und es in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt.

Wie das weltweit agierende Unternehmen SAP in Zeiten des Fachkräftemangels die Themen Inklusion und Diversity umsetzt, stellte Cawa Younosi, Head of Human Resources Germany SAP SE & SAP Deutschland den Gästen des Parlamentarischen Abends eindrücklich vor. Inklusion sei für SAP ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und Teil der Gesamtstrategie. Wichtig sind hierbei individuelle und flexible Angebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie zum Beispiel
die Möglichkeit, in Teilzeit Führungsaufgaben zu übernehmen. Menschen mit Beeinträchti-gungen setzt SAP stärkenorientiert ein und begreift sie als „differently-abled-people“. Dies seien auch zentrale Bestandteile des fortgeschriebenen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit den BFW arbeitet SAP bereits an verschiedenen Stellen zusammen.

Von den Aktivitäten und der Kooperation beeindruckt, ermutigte die Ehrenpräsidentin des Sozialverband VdK, Ulrike Mascher alle Gäste, das umfassende Potenzial der BFW in den Feldern Gesundheit und Arbeit auch in Zukunft zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Sichtbar wurde dieses Potenzial am Beispiel von Ute Freydank und ihrem Arbeitgeber Vivantes – größter kommunaler Klinikträger Deutschlands. Aufgrund einer Augenerkrankung erblindete die Physiotherapeutin. Dank der langjährigen und individuellen Begleitung durch das BFW Halle und die enge Zusammenarbeit mit ihrem Arbeitgeber und den direkten Vorgesetzten Matthias Klitzke und Sybille Völschow kann Ute Freydank ihren Beruf im Vivantes Klinikum im Friedrichshain weiter uneingeschränkt und selbstbestimmt ausüben.

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Afghanischer Abend mit Vortrag zum Thema “Fluchtursachen im Fokus der Zeit” stieß auf reges Interesse

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Asyl ist Menschenrecht“ fand ein Afghanischer Abend in der Birkenfelder Art Gallery 64 statt, welcher durch die unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) der Elisabeth-Stiftung und deren Betreuer ausgerichtet wurde.

Eingeleitet wurde der Abend durch Hans-Dieter Scholl, dem Leiter der Maßnahmen für Jugendliche der Elisabeth-Stiftung, der einen Vortrag zum Thema „Fluchtursachen im Fokus der Zeit“ hielt. Betrachtet man Migration aus historischem und geographischem Blickwinkel, so wird sehr schnell deutlich, dass Migration schon immer Teil der Menschheitsgeschichte war und eigentlich der Normalfall ist. Darüber hinaus zeigt sich auch, dass die meisten Flüchtlinge gar nicht nach Deutschland wollen, sondern in ihrem Heimatland bleiben oder in andere Entwicklungsländer fliehen.
Einer der afghanischen Jugendlichen stellte im Anschluss daran sein Heimatland näher vor. Dabei ging er in seinem Vortrag näher auf die Sprache, Kultur und Menschen Afghanistans ein.
Bevor es dann zum gemütlichen Teil des Abends überging, nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, um Scholl und seinem Team für deren Engagement zu danken.

Nach dem offiziellen Teil des Abends bestand die Möglichkeit, die afghanische Kultur auch über ein von den Jugendlichen der Wohngruppe der UMA zubereitetes landestypisches Essen näher kennenzulernen. Durch die geographische Lage und Nähe zur Seidenstraße wurde die afghanische Küche im Laufe der Geschichte von Küchen anderer Regionen wie der persischen und indischen Küche beeinflusst. Sie zeichnet sich durch eine große Vielfalt sowohl der Geschmacksrichtungen als auch der verwendeten Zutaten und Gewürze aus.
Während des Essens konnten sich die Besucher in der gemütlichen Atmosphäre des Kunst- und Kulturcafés über den Vortrag und mit den geflüchteten Jugendlichen austauschen.
Der Abend fand in geselliger Runde bei afghanischer Musik und Tänzen einen schönen Ausklang.

Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse, die Veranstalter zählten mehr als 100 Besucher, sodass nicht alle im Raum Platz fanden. Deshalb sollen die Vorträge noch einmal an der Elisabeth-Stiftung wiederholt werden. Der Termin wird über die Medien bekannt gegeben.

Die Wohngruppe der UMA der Elisabeth-Stiftung setzt sich derzeit aus Jugendlichen aus Afghanistan, Armenien, Äthiopien, Eritrea, Somalia und Syrien zusammen. In der Vergangenheit organisierten die Jugendlichen bereits einen Syrischen Abend, in naher Zukunft soll ein Afrikanischer Abend folgen.

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Neue Unterstützungsmöglichkeit für Bezieher von Arbeitslosengeld II

Für Langzeitarbeitslose und deren Familien bietet das Jobcenter Landkreis Birkenfeld in Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk der Elisabeth-Stiftung ein neues Projekt an.

Die Maßnahme „Gemeinsam weiter“ unterstützt Familien bei individuellen Problemen und richtet sich in erster Linie an Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Die Unterstützung von Einzelpersonen ist jedoch ebenso möglich.

Der Blick auf die gesamte Familie mit motivierendem und familienbezogenem Ansatz soll individuelle Lösungen für eine Verbesserung der Gesamtsituation bringen. Über einen Zeitraum von einem Jahr wird die Familie unterstützt, begleitet und gemeinsam mit ihnen individuelle Fragen geklärt: Braucht ein Kind Nachhilfe? Wie kann die finanzielle Situation verbessert werden? Gibt es Ideen, um die Gesundheit zu stabilisieren – vielleicht ein Yogakurs oder eine Ernährungsberatung? Viele Anregungen und Ideen, die ein weiterer Schritt zur Eigenständigkeit sein können.

Gute Voraussetzungen zur Teilnahme haben Personen, die an ihrer Situation ernsthaft etwas ändern wollen, aktiv zur Mitarbeit bereit sind und sich auf neue Betrachtungsweisen ihrer Situation einlassen möchten.

Personen mit Fluchterfahrung und deren Familien können ebenfalls von diesem Angebot profitieren.

Die Kosten dieser Maßnahme werden getragen durch den Europäischen Sozialfonds, das Land Rheinland-Pfalz und das Jobcenter Landkreis Birkenfeld.

Interessierte Menschen können beim Jobcenter weitere Informationen erhalten und sich anmelden.

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Herzlichen Glückwunsch liebe staatlich geprüften Techniker!

Am Berufsförderungswerk der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld haben am 6. April 36 Teilnehmer die Ausbildung zum staatlich geprüften Bau- oder Maschinentechniker erfolgreich abgeschlossen. Die zweijährige Weiterbildung an der Fachschule für Technik ist in das Berufsförderungswerk integriert.

Die frisch gebackenen staatlich geprüften Techniker konnten am Freitag ihre Abschlusszeugnisse nach erfolgreicher Prüfung entgegennehmen. Manfred Sohns, Leiter der Fachschule für Technik, beglückwünschte die Absolventen im Rahmen der feierlichen Verabschiedung und überreichte die Abschlusszeugnisse. In seiner Festansprache unterstrich Sohns die Wichtigkeit der Fort- und Weiterbildung, gerade vor dem Hintergrund einer sich immer rascher verändernden Arbeitswelt und dem allseits herrschenden Fachkräftemangel im Bau- und Maschinenbau. Der überwiegende Teil der Absolventen konnte diesen Vorteil des Fachkräftemangels bereits nutzen und tritt in den kommenden Tagen eine gehobene Stelle als Techniker an. Es ist zu erwarten, dass auch die anderen Teilnehmer rasch folgen und die Vermittlungsquote auch in diesem Jahr wieder Richtung einhundert Prozent geht.
Volker Geihs, Koordinator der Abteilung Bautechnik, bedankte sich ebenfalls bei den Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren. Er ging bei seinen Ausführungen auf die hervorragende Arbeitsmarktsituation für Absolventen der Bautechnik, unabhängig von der gewählten Vertiefungsrichtung Hoch- oder Tiefbau, ein.
Nach der Zeugnisübergabe erhielten sechs Techniker Buchpreise aus der Hand von Hans-Dieter Herter, dem Geschäftsführenden Vorstand der Elisabeth-Stiftung. Herter betonte, dass neben den fachlich besten Absolventen auch diejenigen geehrt wurden, die sich durch soziales und schulpolitisches Engagement hervorgetan haben. Im Rahmen der zweijährigen Weiterbildung zum Techniker werden nicht nur fachliche Kompetenzen gefördert, sondern der Fokus liegt auch auf der Entwicklung der Teilnehmer hinsichtlich der Sozial- und Schlüsselkompetenzen. Besonders erfreut zeigte sich der Geschäftsführende Vorstand, dass unter den Absolventen auch neun junge Menschen aus dem Kreis Birkenfeld oder dem nahen Saarland sind, die sich bewusst für eine Weiterbildung zum Techniker an der Fachschule im Berufsförderungswerk entschieden haben. Dieses bedeutet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung unserer Region und des Standortes Birkenfeld.
Die Verabschiedung fand mit einem regen Erfahrungsaustausch zwischen Absolventen, Gästen und Mitarbeitern bei Kaffee und Kuchen einen würdigen Ausklang.

Sie haben Interesse an den Ausbildungen des Berufsförderungswerkes Birkenfeld? Oder suchen Sie einen geeigneten Mitarbeiter für Ihr Team? Dann wenden Sie sich bitte an Manfred Sohns, Schulleiter der Fachschule für Technik an der Elisabeth-Stiftung: m.sohns@el-stift.de.

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Abteilung für Geburtshilfe schließt zum 1. April

Im Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld werden schon bald keine Babys mehr zu Welt kommen, denn die Klinik schließt zum 1. April ihre Geburtenstation. Die gynäkologische Fachabteilung bleibt jedoch weiterhin erhalten.

Die Entscheidung zur Schließung der Geburtenstation ist keinem der Beteiligten leicht gefallen. Es wurden vielfältige Lösungsmöglichkeiten diskutiert, leider konnte am Ende ein Aus der Geburtenstation nicht mehr abgewendet werden.

Zur Schließung der Geburtshilfe kam es aus mehreren Gründen: Einerseits liegt die Geburtenrate im Birkenfelder Krankenhaus seit mehr als zehn Jahren unter 250 Geburten pro Jahr und sinkt seit fünf Jahren kontinuierlich, sodass die wirtschaftliche Lage der Geburtenstation immer schlechter wurde. Eine Kostendeckung in Kliniken mit kleineren Geburtenabteilungen ist generell nicht möglich, bei den rückläufigen Geburtenzahlen in Birkenfeld war die Situation nun nicht mehr tragbar. Im Jahr 2017 erblickten nur noch 168 Kinder im Birkenfelder Krankenhaus das Licht der Welt, viel zu wenige Geburten, um auf Dauer in der bestehenden hohen Qualität wirtschaftlich arbeiten zu können.

Aber nicht nur betriebswirtschaftliche Gründe führen zur Schließung der Geburtenstation. Zu den finanziellen Aspekten kam eine angespannte Personalsituation, welche zunehmend zu Engpässen bei den zu organisierenden Diensten führt. So war trotz intensiver Suche kein zweiter geburtshilflich tätiger Belegarzt zu finden. Auch die Hebammensituation ist prekär. Viele Mitarbeiter sind an ihrer persönlichen Belastungsgrenze angelangt. „Wir bedauern die Schließung der Geburtenstation außerordentlich und da spreche ich für alle Beteiligten.“, so die Krankenhausdirektorin Michaela Lindemann.

Die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards für Patienten ist oberstes Gebot des Birkenfelder Krankenhauses, deshalb waren alle Beteiligten von Anfang an bestrebt, die Versorgung der werdenden Mütter und ihrer Neugeborenen nach Schließung der Geburtenstation sicherzustellen. Dies ist auch gelungen, das St. Wendeler Marienkrankenhaus hat versichert, alle bislang in Birkenfeld stattfindenden Geburten übernehmen zu können und auch Frau Dr. Müller die Möglichkeit zu geben, ggf. ihr verbleibende Entbindungen dort vorzunehmen. Werdenden Müttern steht zudem mit dem Krankenhaus in Idar-Oberstein eine weitere Wahlmöglichkeit in gut erreichbarer Entfernung offen.

Die Belegabteilung für Frauenheilkunde am Birkenfelder Krankenhaus wird nach wie vor bestehen bleiben und die bisherigen diagnostischen und operativen Verfahren auch künftig anbieten; Schwangere können wie gewohnt in der gynäkologischen Praxis von Frau Dr. Müller am Krankenhaus ambulant betreut werden.

Die betroffenen Mitarbeiter reagierten zwar betrübt, aber durchaus gefasst auf die Nachricht. Eine Schließung war aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen intern absehbar. Des Weiteren haben alle Beteiligten gute Arbeitsmarktaussichten: Die Belegärztin wird weiterhin in ihrer Praxis am Krankenhaus tätig sein und gynäkologische Operationen im Krankenhaus durchführen können und Hebammen sind derzeit auf dem Arbeitsmarkt stark gesucht. Darüber hinaus wird die Arbeitgeberin mit den Hebammen über andere Einsatzmöglichkeiten im Krankenhaus Gespräche führen. Die betroffenen Pflegekräfte werden von anderen Stationen des Hauses übernommen.

Trotz der Schließung der Geburtenstation wird Birkenfeld auch langfristig sein Krankenhaus behalten. Das Haus ist insgesamt gut aufgestellt und neue Projekte sind in Planung bzw. bereits etabliert. So besteht seit Herbst vergangenen Jahres eine enge Kooperation mit dem Darmkrebszentrum des Westpfalzklinikums Kaiserslautern, sodass Darmkrebspatienten aus dem Einzugsgebiet des Krankenhauses wohnortnah versorgt werden können und nur für Spezialbehandlungen nach Kaiserslautern verbracht werden. Seit Frühjahr 2017 ist das Birkenfelder Krankenhaus Mitglied des Deutschen Schilddrüsenzentrums. Für die frei werdenden Räumlichkeiten der Geburtenstation hat die Elisabeth-Stiftung bereits Pläne, deren mögliche Verwirklichung im Rahmen des neuen Landeskrankenhausplanes mit dem Land zu erörtern sein wird. Darüber hinaus steht noch in diesem Jahr der Beginn des OP-Neubaus an.

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Von der Arbeitsgemeinschaft zum Bundesverband – BV BFW startet Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) feiert 2018 goldenes Jubiläum. Im Festjahr sind verschiedene Aktivitäten und ein Ausblick auf die Aufgaben der Zukunft geplant.

Am 15. Januar 1968 schlossen sich in Heidelberg zunächst acht Berufsförderungswerke (BFW) zur Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke zusammen. Damit reagierten sie auf den Ausbau der beruflichen Rehabilitation seit der „großen Rentenreform“ Ende der 1950er Jahre. Sie legten den Grundstein für den heutigen Bundesverband, der mit 28 BFW-Hauptstandorten, etwa 100 Regionalzentren, 12.000 Ausbildungs- und Umschulungsplätzen und 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein bundesweites Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit vertritt. Von Beginn an haben die BFW Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen berufliche Teilhabe ermöglicht und über ihre Interessengemeinschaft bei der Entwicklung der Angebote und des gesetzlichen Rahmens der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben aktiv mitgewirkt.
Das „Aktionsprogramm Rehabilitation“ (1970), die Ausweitung des Netzplanes auf die neuen Bundesländer (1990), die Einführung des Sozialgesetzbuch IX (2001), die Arbeitsmarktreformen (2004), die UN-Behindertenrechtskonvention (2008 und 2009) oder die Initiative RehaFutur und die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (2016) sind nur einige Meilensteine, die die Entwicklung der BFW begleitet haben und bei deren Ausgestaltung sich der Verband eingebracht hat. Die Entwicklung der BFW war und ist dabei von einem steten Wandel geprägt – hin zur Etablierung moderner, unternehmensnaher und inklusiver Return-to-Work-Angebote für Menschen mit Behinderungen.
Der Wandel und die Aufgaben der Zukunft bilden zentrale Schwerpunkte des Jubiläums im Jahr 2018. Neben einer Veranstaltung Ende November in Berlin und einem Parlamentarischen Abend sind eine Vortragsreihe, Fachveranstaltungen zum Reha-Kolloquium und Publikationen geplant. Begleitet wird das Festjahr mit einem Jubiläumslogo zum 50-jährigen Bestehen.
„Wir freuen uns auf die Veranstaltungen und den Austausch im Jubiläumsjahr. 50 Jahre sind Gelegenheit, um das Vergangene zu würdigen. Unser Blick richtet sich aber auch in die Zukunft und wir wollen mit allen Partnern der BFW die künftigen Aufgaben wie Digitalisierung und
demografischer Wandel diskutieren“, so die Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer.
Über die Website des BV BFW und die Rehavision können sich Interessierte fortlaufend über alle Aktivitäten informieren.

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (1968 – 2014: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke) mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 BFW. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Ausbildungsverbund: 200. Teilnehmer begrüßt

Seit fast fünf Jahren besteht der Ausbildungsverbund des Landkreis Birkenfeld nun schon, den die Elisabeth-Stiftung als ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „LandZukunft“ ins Leben gerufen hatte. Ziel des Ausbildungsverbundes ist es, die Unternehmen in der Region zu unterstützen, die nicht mehr alle Ausbildungsinhalte eigenständig abdecken können oder wollen.

Nun gab es Grund zum Feiern: In diesen Tagen konnte Joshua Laub, Auszubildender bei der Brückener Firma Howatherm, als 200. Teilnehmer beglückwünscht werden. Hans-Dieter Scholl, der federführend für den Ausbildungsverbund des Landkreis Birkenfeld zuständig ist, überreichte ihm aus diesem Anlass eine ProBIRkiste. Der angehende Konstruktionsmechaniker absolviert derzeit gemeinsam mit anderen Auszubildenden der Firma Howatherm den Lehrgang „Konstruktionsmechanische Grundlagen – Schweißtechnik“ in der Elisabeth-Stiftung, weitere Lehrgänge werden hier während seiner Ausbildung erfolgen.

Wie Howatherm buchen mittlerweile ca. 90 Betriebe aus der Region regelmäßig Kurse bei der Elisabeth-Stiftung. Derzeit bietet die Elisabeth-Stiftung Kurse für rund 20 verschiedene Berufe an, vom Anlagenmechaniker über die Fachkraft für Metalltechnik und den Industrieelektriker bis hin zum Schreiner und Zerspanungsmechaniker. Darüber hinaus besteht unter anderem auch eine Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und der Berufsbildenden Schule Harald-Fissler-Schule Idar-Oberstein im Bereich der Dualen Studiengänge. Die Betriebe nutzen den Ausbildungsverbund ganz unterschiedlich: Einige buchen für ihre Auszubildenden einzelne kurzlaufende Lehrgänge, andere Betriebe schicken sie für ein Jahr oder länger zur Ausbildung in die Elisabeth-Stiftung.

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Neuer Oberarzt verstärkt das Team der Konservativen Orthopädie

Verstärkung für sein Team hat Christian Lang, Chefarzt der Konservativen Orthopädie in unserem Krankenhaus, erhalten: Mit Dr. Joachim Weis, spezieller Schmerztherapeut und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, steht ihm seit November ein erfahrener Kollege seines Fachs als leitender Oberarzt zur Seite.
Damit wurde die schmerztherapeutische Kompetenz der Hauptabteilung nach der Einstellung einer Psychologischen Psychotherapeutin mit Zusatzausbildung in spezieller Schmerztherapie Anfang des Jahres weiter ergänzt, sodass nun mit der multimodalen Schmerztherapie eine weitere Besonderheit zu unseren Behandlungsmöglichkeiten zählt.

In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Weichteilschmerzen, Nervenschmerzen sowie Tumorschmerzen. Noch immer sind viele Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland unzureichend versorgt.

Hier setzt unsere Abteilung für Konservative Orthopädie an, denn sie hat es sich zum Ziel gemacht, die Situation für Schmerzpatienten im Einzugsgebiet zu verbessern. Im Fokus des Therapieangebotes stehen Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsorgans, darunter auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Chronische Schmerzen haben in der Regel mehrdimensionale Ursachen und führen häufig zu körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, was eine Therapie komplexer und anspruchsvoller macht und einen umfassenden Therapieansatz und die Zusammenarbeit diverser Fachdisziplinen erfordert. Deshalb arbeitet die Konservative Orthopädie mit einer Kombination aufeinander abgestimmter Verfahren, die sowohl physische als auch psychische Aspekte umfasst, der multimodalen Therapie. Die konservative multimodale Schmerztherapie in unserem Krankenhaus umfasst eine medizinische, physiotherapeutische und psychologische Behandlung mit einem individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmten Therapieplan. Hierzu gehören beispielsweise Krankengymnastik, manuelle Therapie, Entspannungstraining, Psychotherapie, manuelle Lymphtrainage, Massagen oder Hydrotherapie.
Darüber hinaus stehen in Kooperation mit dem Wirbelsäulenzentrum des Trierer Brüderkrankenhauses alle weiterführenden Verfahren zur Verfügung. Somit werden sämtliche Facetten der Wirbelsäulenbehandlung und Schmerztherapie abgedeckt.

Die komplexe Behandlung erfolgt in der Regel stationär über zwei Wochen mit einem interdisziplinären Team unter orthopädisch-schmerztherapeutischer Leitung. Vor der stationären Aufnahme ist eine detaillierte individuelle Besprechung und Untersuchung notwendig.

Die Konservative Orthopädie verfügt über 40 Betten, die auf zwei Stationen verteilt sind, und ist Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken e.V.“ – kurz ANOA.

Mit Dr. Joachim Weis konnten wir einen Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung gewinnen. Der gebürtige Westpfälzer studierte an der Universität Mainz, absolvierte seine Facharztausbildung in Bad Kreuznach und arbeitete zuletzt an Kliniken in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In seiner Freizeit liest er gerne, besucht Museen und Kunstausstellungen, beschäftigt sich mit Aquaristik und Kakteen oder unternimmt etwas mit seiner Familie, mit der er in Bad Kreuznach lebt.

Nähere Informationen und Kontakt: Konservative Orthopädie

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Bestenehrungen der Kammern: Vier Teilnehmer aus dem Berufsförderungswerk Birkenfeld ausgezeichnet

Ende September sind rund 400 ehemalige Auszubildende der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für ihre „sehr guten“ Prüfungsergebnisse geehrt worden – darunter auch drei frisch gebackene Kaufmänner/-frauen im Gesundheitswesen, die ihre Ausbildung im Berufsförderungswerk Birkenfeld absolviert haben.
Auch bei der Freisprechung der Handwerkskammer (HWK) Rhein-Nahe-Hunsrück in Veitsrodt zählte ein Elektroniker Automatisierungstechnik, der seine Ausbildung in der Elisabeth-Stiftung abgeschlossen hat, zu den Prüfungsbesten, die besonders geehrt wurden.
Mit ihren bestandenen Prüfungen haben unsere Teilnehmer einen Grundstein für eine sichere berufliche und private Zukunft gelegt. Dass sie die Prüfung als Jahrgangsbeste abgelegt haben, zeigt ihr Engagement und ihren Ehrgeiz. Wir gratulieren ihnen herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung und wünschen alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg!

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Ausstellung “Des stillen Blickes Licht”

Am Freitag, 8. September fand in unserem Krankenhaus auf Station 4 “Konservative Orthopädie” die Eröffnung der Ausstellung “Des stillen Blickes Licht” von Jens Lukat statt.
Im Rahmen der Vernissage bestand die Möglichkeit, den Künstler und seine Bilder kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Jeder der zahlreichen Besucher erhielt von Lukat persönlich ein kleines Andenken in Form eines “Sockenaffens”. Für das musikalische Ambiente sorgten die Birkenfelder Stadtstreicher.
Die Ausstellung kann auch weiterhin während der üblichen Besuchszeiten des Krankenhauses besucht werden.

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